Montag, 25. Januar 2010

Der Wochenendläufer

So richtig will es mir in diesem Jahr bisher nicht gelingen, regelmäßig zu trainieren. In der Woche finde ich stets jede Menge Ausreden nicht zu laufen und so mache ich dann am Wochenende meine gesamten Kilometer.
Mal ist es mir zu glatt oder zu kalt oder zu dunkel oder ich muss noch irgendwas erledigen und habe dann keine Lust mehr.
Zum Glück habe ich an den Wochenenden bisher immer einen ganz langen Lauf geschafft und damit einen richtig guten Kilometerschnitt (30,5km) pro Trainingseinheit, aber das muss sich bald wieder ändern. Vier oder fünf Einheiten pro Woche dürfen es dann schon sein.
Bis zum 6h-Lauf in Nürnberg sind es schließlich nur noch sieben Wochen und darauf will ich mich schon ordentlich vorbereiten. Die 57km von 2008 sollten doch zu überbieten sein.
Am nächsten Wochenende stehen erstmal die 50km von Rodgau auf dem Plan, bei der derzeitigen Wettervorhersage wird das ein kaltes Vergnügen.

Dieses Wochende wurde Freitag mit einem schnellen Dauerlauf zur Siegmündung eingeleitet. Fast 20 Kilometer in zügigem Tempo, da waren die Autos im Stau auf der A59 nicht schneller. Leider kann man das auf dem Foto nicht so gut erkennen.

Sonntag hieß es dann wieder früh aufstehen und die große Bonnrunde angehen. Da wir die Gegend im Schlaf kennen, war es ausnahmsweise nicht so schlimm, dass es noch dunkel war. Vielleicht sogar ganz gut, denn erst mit dem Tageslicht konnte man erkennen, wie bescheiden das Wetter war.
Schneegriesel und Matsch, aber da mussten wir durch. 41km wollte ich laufen, um über 60 Wochenkilometer zu kommen. Und weil es so anstrengend war, habe ich dann auch noch den einen Kilometer bis zum Marathon draufgelegt. Am Ende war ich ziemlich platt, aber zufrieden, mich durchgekämpft zu haben.
Vielleicht war das nicht gerade ein optimales Trainingswochenende für Rodgau, aber da geht es ohnehin für mich nicht um Bestzeiten , sondern ums Kilometersammeln.

6 Kommentare:

Martin hat gesagt…

Ich denke auch, dass die Verhältnisse dort dafpr sorgen werden, dass es ziemlich schwer wird. Für mich ist es sowieso eine Herausforderung, schließlich bin ich noch nie länger als ein Marathon gelaufen. Doch aufgeben tu ich sowieso nett ;-)
Aber du..du läufst einfach mal so einen Marathon im Training-finde ich schon klasse!!

Christian hat gesagt…

He Volker, scheint doch trotz geringer Trainingsfrequenz für lange Strecken zu reichen. Wie machst Du das? Ich müh mich bei den Witterungsbedingungen schon mit 15 km ab..

Ich drück Euch für Rodgau mal alle Daumen, denn ich fürchte das wird kein Honigschlecken, falls der angekündigte Schnee kommen sollte

Salut

Christian

Volki67 hat gesagt…

@Martin: Für Strecken länger als Marathon darf man nur nicht an die 42,195km denken. Von vorneherein immer nur die 50km im Kopf haben. Leider kann ich das auch nicht so gut, deswegen kommt bei mir dann immer ein Einbruch.
Gaby kann das irgendwie besser. Ich glaube, sie ist nach 3 Stunden erst warmgelaufen.

@Christian: Das geht auch nur, wenn ich langsam genug laufe. Am Ende der langen Läufe merke ich auch immer, dass ich eigentlich zu wenig Kilometer pro Woche laufe.
Auf den Schneelauf in Rodgau freue ich mich allerdings schon. Da ist die Gefahr des zuschnell Laufens nicht so groß

Anonym hat gesagt…

und wird das am Sonntag dann auch ein Lauf für run5haiti ??? Wäre doch toll bei den schönen Kilometern ...

michi hat gesagt…

Oh je, die Wetterverhältnisse sagen heute nicht wirklich Gutes und ich hoffe, es geht Dir/Euch gut und Ihr habt auch den Lauf und die Fahrt dorthin gut überstanden.
Leider hinke ich mit Lesen in den Blogs etwas hinterher, aber ich hole mit gedrückten Daumen auf. Manche Lauftermine hat man ja im Kopf, dazu braucht man da nicht selber starten.

In 7 Wochen ist schon Dein nächstes großes Ereignis? Hoffen wir mal, dass sich der Schnee bis dahin verkrümelt! Auch damit Du keine Ausreden mehr unter der Woche findest ;-))

Volki67 hat gesagt…

@Fechi: Das Run4Haiti habe ich irgendwie verbaselt. Aber wäre das nicht auch heute gewesen?
Da habe ich nur knappe 7km zu bieten.

@Michi: Die Reisebdingungen waren nur anfangs schlecht. Der Lauf war sehr anstrengend und ich freue mich tatsächlich darauf mal wieder auf plattem Asphalt laufen zu können.
Wie es gelaufen ist schreibe ich gleich mal auf.