Sonntag, 9. Januar 2011

Die Troisdorfer Seenplatte

Wunder werden wahr. Kaum ist aller Schnee von satten +9°C und Dauerregen beseitigt, gibt es wieder Schlitten im Handel.
Nach Wochen idealer Schneeverhältnisse und zahlloser Enttäuschungen bei der Schlittensuche, begann ich schon zu bezweifeln, dass in Troisdorf überhaupt Schlitten verkauft werden.
Als wir dann aber am Samstag nach dem normalen Einkauf an einem Baumarkt vorbeifuhren, spürten wir, dass dies der Tag des Erfolges werden könnte. Und richtig, ganze drei Schlitten standen wie von der laufenden Inventur hervorgespült mitten im Verkaufsraum.
Hocherfreut wurde keine Sekunde gezögert und mit dem Schlitten in der Hand ging es durch den Regen nach Hause.

Vermutlich gibt es in den nächsten zehn Jahren keinen Zentimeter Schnee mehr in Troisdorf.


Gelaufen wurde am Wochenende übrigens auch. Immerhin zweimal habe ich es auf die kleine Runde an der Sieg geschafft. Und ich bin froh, dass wir etwas später losgelaufen sind und erst im Hellen an der Sieg angekommen sind.
Die Schlagzeile "Irre Läufer rennen im Dunkeln in die Sieg" hätte mir noch gefehlt.
So haben Gaby und ich noch rechtzeitig erkannt, dass sich die Siegauen in eine hübsche Seenlandschaft verwandelt hatten. Solange man auf der richtigen Seite des Deichs blieb, stellte dies aber kein Problem dar.


Aber so wird selbst auf den immer wieder ähnlichen Trainingsläufen an der Sieg immer wieder mal was Neues geboten und genau das macht das Laufen so schön.

Dienstag, 4. Januar 2011

Das partiell misslungene Sonnnenfoto

Aus einem Büro auf der anderen Flurseite konnte ich heute die partielle Sonnenfinsternis bestaunen. Kurz bevor sich die Wolken verzogen, konnte man mit bloßem Auge die teilweise vom Mond verdeckte Sonne erkennen. Auf dem mit dem schnell gezückten Handy gemachten Fotos ist davon leider nichts zu sehen.

Kurze Zeit später befand sich die Sonne mitten in einer Wolkenlücke. Ohne Schutz für die Augen konnte man jetzt nicht mehr in Richtung Sonne blicken. Das Handyfoto zeigt erneut keine Sonnenfinsternis, sondern ist nur noch heller. Kein Foto des Monats also.

Kindergeburtstag
Am Nachmittag konnte ich mich dann von dem verpassten Foto ablenken lassen. Kindergeburtstag mit sieben mehr oder weniger Siebenjährigen.
Wir haben es uns einfach gemacht und sind zu einem Hallenspielplatz gefahren. In einer alten Fabrikhalle stehen ein paar Hüpfburgen und Klettergerüste. Für die Kinder ein Riesenspass, für uns laut und langweilig. Ich denke, alle waren zufrieden und wir müssen nichts aufräumen :-)

Sonntag, 2. Januar 2011

Auf ein Neues...

Erst einmal wünsche ich allen Lesern ein gutes neues Jahr.

Ich hoffe, Ihr seid gut und schadlos reingeschlittert und hattet am Neujahrstag keinen schweren Kopf. Ich für meinen Teil hatte ein ziemlich entspanntes Sylvester zuhause.
Bis Mitternacht habe ich mich gerade noch so wachgehalten und mir aus dem Fenster das Troisdorfer Feuerwerk angesehen und vor allem angehört. Mein Eindruck war, dass es weniger Feuerwerk als im letzten Jahr war, dafür aber lauter. Gegen halb eins wurde es leiser und der Schlaf konnte beginnen.

Gute Vorsätze
Nachdem ich im letzten Jahr quasi alle im Blog formulierten Ziele aber auch so was von versemmelt habe, werde ich mich in diesem Jahr gar nicht mehr festlegen.
Oder doch, ein MUSS-Ziel gilt es zu verkünden: Ende des Jahres darf ich nicht mehr wiegen als jetzt. Alles andere wäre für mich ein Allzeitrekord im negativen Sinne.

Der Raubenbagger
Nachschieben muss ich noch den Status des Lego-Raupenbagger-Projekts.
Unmittelbar nach der Bescherung hatten Jonas und ich ja schon ein ganzes Stück geschafft, aber bis zur Fertigstellung haben wir noch zwei weitere Tage benötigt. Am Vormittag des 27.12. war es dann endlich soweit. Der Raupenbagger machte die ersten Bewegungen:

Laufen
In der beiden vergangenen Tagen habe ich es jeweils geschafft, mich trotz Eis uns Schneematsch in meine Laufklamotten zu zwängen und eine kleine Runde zu laufen. Das ist ja schon fast wie beim Streakrunning, nur dass der Spass morgen schon wieder zuende sein wird. Nach einem Zahnarzttermin und vor den Vorbereitungen zum Kindergeburtstag werde ich die Laufschuhe wohl im Schrank lassen.

Pressefreiheit
Anmerken möchte ich noch, dass ich mich freue, in Deutschland noch weitestgehend schreiben und sagen zu können was ich möchte. Dass in Ungarn mal eben die Pressefreiheit gestrichen wird, macht mir ernsthaft Sorgen. Das darf in einem freien, demokratischem Land nicht passieren.