Die erste Novemberhälfte war ziemlich ereignisreich.
Die schlechte Nachricht zuerst: Michael Crichton, einer meiner Lieblingsautoren, ist am 4.11. gestorben. Jurassic Park (das Buch und nicht der Film) und Prey zählen schon lange zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe mich immer auf das nächste Werk gefreut.
Danach kommen dann die guten Meldungen:
* Barack Obama ist zum Präsidenten der USA gewählt worden und hat angesichts der Finanzkrise sowie der vielen Kriege gute Chancen es besser zu machen als sein Vorgänger. Hoffentlich kann er die allgemein großen Erwartungen auch erfüllen.
* Andrea Ypsilanti ist in letzter Minute gestoppt worden. Die Gier nach Macht rechtfertigt nicht alle Mittel. Bin gespannt wie die Wahl ausgeht, wenn die Linksoption vorher bekannt ist.
Mein alljährlich wiederkehrender Geburtstag war dagegen natürlich ein kaum nennenswertes Ereignis. Mit einer Ausnahme: Meiner Frau habe ich zu verdanken, dass ich schlagartig 20 bis 25 Jahre jünger geworden bin.
Als Geschenk hatte sie nämlich etwas besorgt, mit dem ich im Leben nicht gerechnet hätte:
Eine Eintrittskarte für das METALLICA Konzert im Mai nächsten Jahres in der Köln-Arena, äh Lanxess-Arena auf neudeutsch.
Dazu muss ich sagen, dass ich Metallica bereits gehört habe, als wir noch mit schlecht kopierten Demo-Kassetten unsere Eltern nervten. Es war wohl die erste härtere Musik, die ich gehört habe und ich mag insbesondere die alten Sachen immer noch sehr gerne.
Am Wochenende standen dann gleich zwei Veranstaltungen auf dem Plan. Zuerst der Besuch meines Schwagers inklusive Teilnahme am Zeiler Waldmarathon (allerdings nur der Halbmarathon). Ein wirklich toller Lauf durch den Zeiler Wald, wie der Name schon vermuten liess. Ich hatte den Eindruck, es ging mehr bergab als bergauf, obwohl dies bei einem Rundkurs nur schwer möglich ist. Es ging also kurz und steil bergauf und dafür lang und weniger steil bergab. Irgendwann werden wir bestimmt noch mal den ganzen Marathon laufen.
Am Sonntag dann der Troisdorfer 6-Stunden-Lauf, von dem wir aufgrund der langen Rückreise vom Main leider den größten Teil verpasst haben. Dafür behalten wir ihn mit besten Wetterbedingungen in Erinnerung und konnten wenigstens noch beim Abbau helfen.