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Freitag, 1. Januar 2010

Silvesterlauf in Birk

Zunächst mal wünsche ich allen Lesern ein

Gutes und vor allem gesundes Jahr 2010!

An meinen guten Vorsätzen und an der Saisonplanung arbeite ich noch, falls mir was einfällt, werde ich es noch niederschreiben.

Fest steht aber schon, wie das Jahr 2009 zuende gegangen ist, nämlich erst sportlich und dann entspannt.

Teil 1: Der Sport
Um das Ende der Weihnachtskaloriensammelei einzuleiten, hat irgendein schlauer Mensch mal die Tradition der Silvesterläufe angefangen.
So findet inzwischen wohl jeder einen Lauf in der Nähe seines Heimatortes, bei dem er sich zum Jahresabschluss noch einmal richtig quälen kann.

Für die Troisdorfer ist das üblicherweise der Birker Silvesterlauf, der über eine Strecke von 10km durch den Lohmarer Wald führt.
Bestzeitgeeignet ist dieser Lauf allerdings nicht wirklich, denn er hat doch ein paar Höhenmeter zu bieten und diese vorzugsweise auf der zweiten Hälfte.


Für den Lauf hatten sich eine ganze Reihe Läufer unseres Vereins angekündigt, für viele ist das schon fast Gewohnheit.
Für mich war es die erste Teilnahme und es kostete einiges an Überwindung, sich auf den Weg zu machen. Seit über einen Tag regnete es ununterbrochen und als ich dann erfuhr, dass Sabine und David nicht mitlaufen würden, war auch ich schnell überzeugt, den Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen.

Gaby hatte allerdings keine Lust, den ganzen restlichen Tag mein Gejammer zu ertragen, nicht gelaufen zu sein und setzte mich mich kurzerhand vor die Tür. So stieg ich dann um kurz vor eins ins Auto, um doch noch nach Birk zu fahren. Den Regen beeindruckte das jedeoch nicht im Geringsten, siehe Foto.
Nachmelden war kein Problem (ich liebe diese kleinen Läufe mit herzlicher Organisation) und so stand ich um zwei mit den anderen Start.
Wie versprochen, die erste Hälfte fast nur bergab. Mit meinen zusätzlichen Weihnachtskilos konnte ich zwar schnell laufen, war aber dafür auch ziemlich am Anschlag.


Die zweite Hälfte ging dann mal mehr, mal weniger steil bergauf und hatte kaum noch Passagen zum Erholen. Inzwischen hatte ich ein gutes Tempo gefunden und konnte immer noch so etwa einen fünfer Schnitt laufen. Einzig die ständig beschlagene Brille störte.
Angestrengt, aber nicht am Ende meiner Kräfte, erreichte ich dann nach 47:37 Minuten das Ziel. Für mich ein schöner Abschluss des Laufjahres, mit dem ich echt zufrieden bin.

Teil 2: der Abend
Den Rest des Abends haben wir dann ganz entspannt verbracht. Ein paar Sandwich Toasts und eine Trivial Pursuit Niederlage später kroch die Uhr dann gegen Mitternacht und das Feuerwerk ging los

Nach einer halben Stunde war das Spektakel vorbei und wir konnten uns langsam aufs Schlafen vorbereiten.
Die Reste des Feuerwerks konnten wir dann heute bei unserer Neujahrsrunde begutachten. Jede Menge Müll, für dessen Beseitigung noch Freiwillige gesucht werden.

Mittwoch, 16. September 2009

Der vierte Anlauf

Da bin ich schon zweieinhalb Wochen wieder im Lande und doch schaffe ich es erst jetzt, ein paar Zeilen, sozusagen als Wiederdaseinsgruss, in den Rechner zu tippen.

Vier mal war ich nun seit April schon in Korea und jedes Mal fällt es mir schwerer, danach wieder in den gewohnten Tritt zu kommen.
Nach zwei Wochen benötige ich inzwischen eine ganze Woche, um wieder einigermassen in die Mitteleuropäische Sommerzeit zu leben. Den Sommer im Begriff hätte man sich für mich in diesem Jahr auch sparen können, nach einem langen Frühjahr bin ich quasi direkt in den Herbst gestolpert. Die Wochen mit 30°C und Sonnenschein habe ich offensichtlich alle verpasst.

Nach dieser ersten Wiedereingewöhnungswoche begann zum Glück mein zweiwöchiger Urlaub, der sich nun aber auch schon wieder unerbittlich dem Ende nähert. Mein Verlangen an den Rechner zu gehen, zu surfen oder gar zu schreiben war in dieser Zeit äusserst gering, um nicht zu sagen nicht vorhanden.
Seit ein paar Tagen ist es aber wieder da, das Kribbeln, Lesen was los ist, meinen Senf dazugeben und selbst was zu schreiben. Lesen muss es ja niemand, ist freiwillig.

Also, wir sind nicht verreist, haben aber trotzdem jede Menge unternommen. Z.B. unsere Wohnung ein wenig entrümpelt. Kistenweise ist Zeugs zur Deponie gewandert, all das, was man nie braucht und trotzdem ungern hergibt. Na gut, einen Teil der guten Sachen konnte ich bis zum nächsten Mal retten...

Ausserdem natürlich einige Ausflüge, von denen ich schöne Fotos vorbereitet hatte. Die Texte dazu hatte ich auch schon im Kopf, aber dann meinte die Speicherkarte meines ohnehin ungeliebten Fotoapparats, sich verabschieden zu müssen. Mit ihr auch die Fotos der letzten Woche, die zwar nicht von herausragender Bedeutung oder Schönheit waren, aber gut ins Blog gepasst hätten. Auch wenn er diesmal nix dafür kann, ich schiebe es auf den Fotoapparat.

Von unseren Ausflügen berichte ich dann gegebenenfalls in den nächsten Tagen, vielleicht lassen sich ja noch ein paar Bilder besorgen.

Vier
Mein Projekt vier-Kilo-minus kommt nicht wirklich voran, die Reise ohne Training hat nicht gerade geholfen. Um es in Monopoly zu sagen: Gehe zurück auf Los, ziehe keine 2000g ein...
Apropos Training, auch hier die alte Leier. 2 Wochen Reise, 3 Wochen kein Training, Form gleich Null. Anfang des Jahres war ich so guter Dinge. Bis zum April hatte ich gut trainiert, leider allerdings trotzdem die 60 von Texel versemmelt. Seitdem komme ich nicht mehr richtig in Tritt.
Inzwischen starte ich meinen vierten Versuch wieder regelmäßig und gut zu trainieren, um wenigstens noch einen guten Wettkampf in diesem Jahr zu schaffen.
So wie es aussieht, wird es wieder einmal Herten-Bertlich werden, da soll die Bestzeit fallen. Vorher steht noch Rund-um-den-Baldeneysee in Essen auf dem Programm, da werde ich sehen, wo ich stehe.

Die letzten beiden Trainingswochen zeigen zumindest wieder eine ansteigende Kilometerzahl, letzte Woche habe ich sogar die 70km Marke geschafft, damit bin ich richtig zufrieden. Diese Woche dürfen es aber noch ein paar mehr werden...