Gutes und vor allem gesundes Jahr 2010!
An meinen guten Vorsätzen und an der Saisonplanung arbeite ich noch, falls mir was einfällt, werde ich es noch niederschreiben.
Fest steht aber schon, wie das Jahr 2009 zuende gegangen ist, nämlich erst sportlich und dann entspannt.
Teil 1: Der Sport
Um das Ende der Weihnachtskaloriensammelei einzuleiten, hat irgendein schlauer Mensch mal die Tradition der Silvesterläufe angefangen.
So findet inzwischen wohl jeder einen Lauf in der Nähe seines Heimatortes, bei dem er sich zum Jahresabschluss noch einmal richtig quälen kann.
Für die Troisdorfer ist das üblicherweise der Birker Silvesterlauf, der über eine Strecke von 10km durch den Lohmarer Wald führt.
Bestzeitgeeignet ist dieser Lauf allerdings nicht wirklich, denn er hat doch ein paar Höhenmeter zu bieten und diese vorzugsweise auf der zweiten Hälfte.
Für den Lauf hatten sich eine ganze Reihe Läufer unseres Vereins angekündigt, für viele ist das schon fast Gewohnheit.
Für mich war es die erste Teilnahme und es kostete einiges an Überwindung, sich auf den Weg zu machen. Seit über einen Tag regnete es ununterbrochen und als ich dann erfuhr, dass Sabine und David nicht mitlaufen würden, war auch ich schnell überzeugt, den Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen.
Gaby hatte allerdings keine Lust, den ganzen restlichen Tag mein Gejammer zu ertragen, nicht gelaufen zu sein und setzte mich mich kurzerhand vor die Tür. So stieg ich dann um kurz vor eins ins Auto, um doch noch nach Birk zu fahren. Den Regen beeindruckte das jedeoch nicht im Geringsten, siehe Foto.
Nachmelden war kein Problem (ich liebe diese kleinen Läufe mit herzlicher Organisation) und so stand ich um zwei mit den anderen Start.
Wie versprochen, die erste Hälfte fast nur bergab. Mit meinen zusätzlichen Weihnachtskilos konnte ich zwar schnell laufen, war aber dafür auch ziemlich am Anschlag.
Die zweite Hälfte ging dann mal mehr, mal weniger steil bergauf und hatte kaum noch Passagen zum Erholen. Inzwischen hatte ich ein gutes Tempo gefunden und konnte immer noch so etwa einen fünfer Schnitt laufen. Einzig die ständig beschlagene Brille störte.
Angestrengt, aber nicht am Ende meiner Kräfte, erreichte ich dann nach 47:37 Minuten das Ziel. Für mich ein schöner Abschluss des Laufjahres, mit dem ich echt zufrieden bin.
Teil 2: der Abend
Den Rest des Abends haben wir dann ganz entspannt verbracht. Ein paar Sandwich Toasts und eine Trivial Pursuit Niederlage später kroch die Uhr dann gegen Mitternacht und das Feuerwerk ging los
Nach einer halben Stunde war das Spektakel vorbei und wir konnten uns langsam aufs Schlafen vorbereiten.
Die Reste des Feuerwerks konnten wir dann heute bei unserer Neujahrsrunde begutachten. Jede Menge Müll, für dessen Beseitigung noch Freiwillige gesucht werden.