Da war nämlich Tag der offenen Tür beim DLR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Das derzeit größte Passagierflugzeug der Welt, den A380, habe ich dafür leider verpasst. Es war bei unserer Ankunft um 15:00 Uhr bereits auf dem Heimweg.
Zu sehen gab es aber trotzdem noch viele andere interessante Dinge, zum Beispiel Hubschrauber, mit denen man, genügend Geduld zum Warten vorausgesetzt, auch Rundflüge machen konnte.
Unsere Geduld reichte aber lediglich für die zehn Minuten Wartezeit für einen heliumgefüllten Luftballon. Manch ein Kind lernte hier eine ganze wichtige Lektion über das Thema "Leichter als Luft". So waren wir denn auch nicht die einzigen, die kurze Zeit später noch einmal zehn Minuten warten mussten...
Die Uhr des Navigators
Nach dem Verirrungsdrama als Begleiter beim Kölnpfad, hatte ich mir ja fest vorgenommen, mich für die Zukunft besser zu rüsten.
Als ersten Schritt habe ich mich ein wenig mit den Navigationsmöglichkeiten der Forerunner-Uhr von Garmin beschäftigt.
Gelegentlich läuft man ja neue, für einen selbst unbekannte Strecken, die schön sind, die man aber im Leben nicht mehr alleine finden würde.
Für diese Zwecke kann man die Forerunner hervorragend einsetzen. Letzte Woche war ich mit ein paar Vereinskollegen auf so einer Strecke unterwegs. Diese hat aber jede Menge Ecken und Wendungen, die ich mir beim besten Willen nicht merken konnte. Hinzu kam, dass das Tempo ein klein wenig über meinem Wohlfühltempo lag, so dass ich mehr mit hinterherkeuchen beschäftigt war als mit dem Einprägen der Details.
Aber Egal, die Forerunner war eingeschaltet und hat sich brav alles gemerkt.
Zuhause habe ich aus der Aufzeichnung einen Kurs erstellt und bin den am Freitag abgelaufen.
An Abzweigungen konnte man auf der Uhr immer recht gut erkennen, in welche Richtung es gehen sollte und falls man doch die falsche wählte, wurde man auf eine Abweichung vom Kurs hingewiesen. So sind Gaby und ich diese Strecke noch einmal gelaufen und konnten bei bestem (Urlaubs-)Wetter die schöne Gegend geniessen.
Nur wenn man tatsächlich mal vom Kurs abweichen will, sollte man es der Uhr auch mitteilen. Andernfalls neigt zumindest meine dazu, aus Protest einfach mal ganz abzuschalten.
2 Kommentare:
Ist genial, oder? Habe ich ja auch schon öfter gemacht und bin begeistert, was Technik so alles ermöglichen kann. Mit manchen Online-Tools kann man dann auch noch schön basteln. Strecke umkehren, aus zwei eine machen, oder einfach Stücke rausnehmen und neu zusammensetzen.
Hubschrauber bin ich auch schon mal geflogen, war ein tolles Erlebnis. Bis auf die ganz engen Kurven, wo man dann so schief liegt, das vertrug mein Magen nicht so gut.
ja, die GPS Uhren sind echt hilfreich. Allerdings muss man aufpassen, dass man vor lauter Auf-die-Uhr-gucken nicht auf die Nase fällt....
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