so stand es im Trainingsplan für dieses Wochenende. Chefplaner Karl wird schon wissen was er tut.
Und es wurde lang, flach und asphaltig. Dazu aber auch noch ziemlich hart. Samstag Morgen um sieben ging es los, an die Sieg, um ein paar Runden auf einem 10km Rundkurs zu drehen.
Irgendwie sollten wir mal an das Gefühl kommen, im Kreis zu laufen, denn in Nürnberg warten ganz kleine 1,5km-Runden auf uns. Zehn Kilometer eignen sich im Vergleich dazu zwar immer noch für ausschweifende Landschaftsbeschreibungen, aber trotzdem, spätestens beim dritten Mal wird es tatsächlich anstrendend und die gefühlte Geschwindigkeit sinkt.
Um noch realitätsnäher zu werden, haben wir dann eine große Runde durch fünf kleinere 2km Abschnitte ersetzt. Diese gehen zwar schneller vorüber, aber man verliert auch ebenso schnell den Überblick über die gelaufene Strecke.
Nun frage ich mich, wie das Rundenzählen über sechs Stunden überhaupt funktionieren soll und ob man dabei einen Drehwurm bekommen kann.
Auf jeden Fall war ich nach vier Stunden und vierzig Minuten vollkommen im Eimer, und die Beine taten richtig weh. Es war viel schlimmer als letzte Woche, in der ich fünf Stunden mit Hügeln viel besser verkraftet hatte.
Bis nach Nürnber ist es doch noch ein weiter Weg.
2 Kommentare:
Bzgl. des Rundenzählens hätt ich da einen Tipp aus meiner Strickkiste parat;-) Es gibt Reihenzähler für Stricken, soll ich Dir so einen schicken? Musst Du nur 6 Stunden daran denken, das immer vorwärts zu drehen.
Danke für den Tipp! Leider gibt es ein Problem. Sechs Stunden an etwas zu denken, ist nicht gerade meine Stärke. Es soll Leute geben, die das bestätigen können ;-)
Ich werde vermutlich auf HiTech vertrauen und meine GPS-Uhr benutzen. Nicht dass ich Angst hätte mich auf den 1.5km zu verlaufen, aber die Uhr zählt die Kilometer...
Kommentar veröffentlichen