Dienstag, 23. Juni 2009

24h Warm up

Hier nun Teil 1 des Berichts zu den bereits gestern ins Netz gestellten Fotos. Da ich manchmal ein bischen langsam bin beim Schreiben, ich die Fotos aber möglichst zeitnah ins Netz stellen wollte, habe ich diesen Weg gewählt.

In diesem Jahr fanden in Stadtoldendorf die Deutschen Meisterschaften im 24h-Lauf der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) statt. Falls sich jemand nichts darunter vorstellen kann, seid nicht traurig, vor nicht einmal zwei Jahren hatte ich auch noch keinen Schimmer davon.
Also, beim 24h Lauf gibt es einen Rundkurs (hier etwa 2km lang) und die Teilnehmer haben 24 Stunden Zeit, um möglichst viele Runden zu laufen. Man darf dabei jederzeit Pause machen, was essen, schlafen oder was auch immer sonst tun. Nur Fahrradfahren oder sich tragen lassen z.B. ist nicht erlaubt.

Ursrpünglich habe ich auch mit dem Gedanken gespielt mitzulaufen, doch in den letzten Monaten fehlten mir einfach zu viele Trainingseinheiten, so dass ich letztendlich absagte und ins Betreuerteam wechselte. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn auch das hat richtig viel Spass gemacht und wir hatten danach keinen Muskelkater.
Dafür waren dann mit Gaby, Elke, Sabine, Martin und Michael insgesamt fünf Troisdorfer mit am Start, denen mit Elke, Martina, Markus, Mattin und mir ebensoviele Betreuer gegenüberstanden. Damit dürften wir mit zu den größten Teams gehört haben.

Nach langer Vorbereitung samt Vorbesprechung und Einkaufslistenerstellung war es am Freitag endlich soweit. Mit voll beladenen Autos konnten wir uns auf den Weg nach Stadtoldendorf machen. Gaby und ich hatten als einzige schon Freitag freigenommen, so dass wir die Vorhut bildeten und einen schönen Platz für unseren Versorgungspavillion sichern sollten.
Der Ausdruck aus dem Routenplaner verhieß nichts Gutes für die Anreise. Über die A1 und die A44 Richtung Paderborn und dann noch eine Stunde über Landstrassen mitten ins Weserbergland. Ziemlich ab vom Schuss würde ich als Autobahnverwöhnter Troisdorfer mal sagen. Aber zumindest die Luftqualität dürfte entsprechend besser sein als zuhause.
Im Gegensatz zu den anderen M.U.T.lern hatten wir aufgrund unseres frühen Reisetermins zum Glück keine Staus und waren pünktlich um 14:00 Uhr am noch fast leeren Stadion. Damit hatten wir die fast freie Platzwahl und haben unseren schönen weissen Pavillion am Ausgang der Kurve aufgestellt. Es lief alles nach Plan.
Naja, fast alles. Der erste starke Windstoß zeigt uns gleich, was vom Pavillionzubehör fehlte: Die Heringe.
Gut das nebenan ein 24h-Profi wohnte. Simone aus Berlin hatte jede Menge Ersatzheringe dabei und ein paar Minuten später stand auch unser Pavillion sicher.

Bevor wir uns dann in Richtung Hotel aufmachten, haben wir noch schnell einen Rundgang über die Strecke gewagt. Keine Frage, der Kurs ist nicht einfach. Nach einer Stadionrunde geht es über eine schmalen, unebenen, gepflasterten Weg ganz leicht bergauf. Ein kurzes Stück Asphalt leitet über auf einige hundert Meter Feldweg mit Kieselsteinen unterschiedlichster Größe. Über eine Behelfsbrücke geht es dann auf eine fast neue Strasse, dementsprechend gut ist hier noch der Belag. Am Ende dieses Stücks kommt man dann wieder ins Stadion und freut sich auf die Betreuer (oder auch nicht)
Doch halt. Hatte ich vorhin nicht was von bergauf erzählt? Genau. Auf einem Rundkurs gehört zu einem Bergaufstück ja auch meist ein Bergabstück. In Stadtoldendorf ist das nicht anders und so kam am Stadioneingang der Abhang. Auf dem Foto sieht er harmlos aus, doch ich bin sicher, nach ein paar Runden haben die Läufer ihn verflucht.

Nach diesem kleinen Rundgang haben wir uns dann auf den Weg ins Hotel gemacht. Für die Nacht vor dem Wettkampf hatten wir uns das Hotel Weserbergland ausgesucht, keine schlechte Wahl. Die Zimmer samt der Betten waren richtig gut und auch das Frühstückbuffet am nächsten Morgen liess nichts zu wünschen übrig.
Die Stadt selbst wirkt ein wenig verlassen, aber vielleicht waren die meisten Einwohner auch als Helfer beim 24h-Lauf beschäftigt. Zumindest fanden wir ein kleines italienisches Bistrot, in dem wir richtig leckere Nudeln essen konnten.
Schwieriger war es dann schon, eine Ansichtskarte von Stadtoldendorf zu bekommen. Ich hätte in der Gegend eigentlich mehr Tourismus erwartet.

Gegen Abend sind wir dann nochmal ins Stadion gegangen, inzwischen sollten die restlichen Troisdorfer ja auch angekommen sein. Doch der Freitagsverkehr zeigte sich von seiner besten Seite und so dauerte es bis nach sieben Uhr, bis endlich alle da waren. Dann wurde nur noch schnell das zweite Zelt aufgebaut und der Begrüßungssekt samt Startunterlagen entgegengenommen.

So versorgt konnten sich die Läufer und Betreuer in ihre Betten verziehen und sich noch einmal richtig ausschlafen und von den kommenden langen Stunden träumen.

Was dabei herausgekommen ist, verrate ich Euch im zweiten Teil, der vom eigentlichen 24h-Lauf berichtet.

Montag, 22. Juni 2009

Bilder vom 24h-Lauf in Stadtoldendorf

Wie schon angedroht, habe ich das Wochenende genutzt, um jede Menge Läufer bei den 24h von Stadtoldendorf am Laufen zu hindern.
Bevor ich über die Erfahrungen schreibe, hier schon mal ein paar
Fotos vom 24-Stundenlauf

Der Bericht wird sicher etwas länger werden, war ja schließlich auch ein langes Sportereignis.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Wer nicht läuft, betreut! Und zwar 24 Stunden!

Vor einiger Zeit spielte ich mal mit dem Gedanken, ein echter Ultraläufer zu werden.
In meinem Familien- und Bekanntenkreis tauchte die DUV-Meisterschaft im 24h Lauf in Stadtoldendorf auf.
Da ich für meine Verhältnisse in diesem Jahr viel und lang trainiert hatte, wollte ich eigentlich auch daran teilnehmen. Nicht mit der Aussicht auf ein richtig gutes Resultat, aber ein gutes Durchkommen hatte ich mir schon zugetraut.
Doch dann kamen die Koreareisen....
Innerhalb der letzten zwei Monate war ich nun schon drei Mal für ein bis zwei Wochen in der Nähe von Pusan.
Neben der langen Reisezeit (vorzugsweise an den sonst fürs Laufen vorgesehenen Wochenenden) macht mir die Zeitverschiebung von sieben Stunden doch ziemlich zu schaffen. Die reine Umstellung der Schlafenszeit geht eigentlich ganz gut, doch irgendwie habe ich kräftemäßig doch stets eine ganze Woche daran zu knabbern.
Das äußert sich in totaler Lauf- und auch PC-Unlust.
Von meiner dritten Reise bin ich jetzt fünf Tage wieder zurück und bin erst heute die ersten Kilometerchen gelaufen und sitze zum ersten mal länger als fünf Minuten vor dem Rechner.

An längere Läufe ist gar nicht zu denken, eher an Diätbedarf. Satte vier Kilo habe ich zugelegt, uff.
Aber damit beginne ich nächste Woche....

Zunächst werde ich mit einigen anderen die fünf Troisdorfer Läufer in Stadtoldendorf betreuen. Bis auf Michael nehmen alle zum ersten Mal an einem 24-h-Lauf teil, so dass es sicher sehr spannend werden wird. Wir Betreuer werden auf jeden Fall auch unser Bestes geben und unsere Jungs und Mädels die ganze Zeit bei Laune zu halten versuchen.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Nah am Sonnenschein

So nah am Sonnenschein wie am vergangenen Wochenende war ich schon lange nicht mehr.
Das Hinweisschild fand ich so schön, dass ich es gleich als Hintergrund für meinen Blogtitel verwendet habe.

Falls sonst noch jemand auch auf der Suche nach der Sonne ist, ich habe sie im Bergischen Land, genauer irgendwo bei Remscheid, gefunden.
Dort fand nämlich der erste Mehrtageslauf über die Höhen desselbigen statt. Der Lauf bestand aus fünf Etappen mit jeweils zwischen 45 und 67 Kilometern, die zudem noch etliche Höhenmeter zu bieten hatten.
Der Lauf war sicherlich sehr anstrengend, aber dafür wohl ebenso sicher auch sehr, sehr schön. Leider kann ich nicht viel mehr dazu sagen, denn teilgenommen habe ich in diesem Jahr nicht.
Mein bescheidener Beitrag war es, ab und zu Gaby von den Zielorten abzuholen. Aber allein die Orientierungsfahrten zu den nur mit Koordinaten bekannten Parkplätzen läßt Landschaftslaufliebhabern das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Jonas und ich haben das schöne Wetter in der Zwischenzeit im Übrigen auch gut genutzt und zwei alte Freunde besucht:

Meine eigenen Laufleistungen lassen indes zur Zeit ein wenig zu wünschen übrig. Nach meiner Korea Nullwoche folgte gleich eine weitere Woche ohne Laufen, die ich schlicht auf die Folgen der Reise zurückführe. Verletzt oder krank war ich jedenfalls nicht.
Erst gestern habe ich mich wieder auf meine Hausstrecke an der Sieg begeben und wieder ein paar Kilometer gemacht.
Ich hoffe, dass am Pfingstwochenende noch ein paar dazukommen werden.

Dienstag, 19. Mai 2009

Volki wills wissen


Nach nur einer Nacht und einem Tag sind wir dann auch endlich am Ziel in der Nähe von Pusan angekommen.
Da wir wieder im selben Hotel untergebracht waren, stand einer genaueren Untersuchung des beheizbaren Klositzes aus meinem vorletzten Beitrag nichts mehr im Wege.
Hatte ich noch vor wenigen Wochen aus Angst vor, äh vor was eigentlich, gekniffen, so siegte diesesmal die jugendliche Neugier. Naja, jugendlich trifft es nicht ganz, aber mittelalte Neugier klingt nicht so gut.
Gleich am zweiten Abend wurden also sämtliche Knöpfe ausgiebig getestet.

Der unterste, rote Knopf ist der Ein-/Ausschalter. Defaultstellung ist Ein, gekoppelt an den Lichtschalter. Damit ist ein warmer Sitz garantiert wenn man sich ein paar Sekunden Zeit bis zum Hinsetzen nimmt.

Eine erste Versuchsreihe für die anderen Knöpfe wurde neben dem Klo stehend gestartet. Wofür der zweite Knopf ist, kann man vielleicht anhand des Symbols erahnen. Zur Ausführung wird eine Lanze ausgefahren, die einen Wasserstrahl schräg nach oben positioniert. Nach diesem Versuch waren Bad und Flur nass und die Reihe wurde abgebrochen.

Um nicht wieder ohne Ergebnis zurückfliegen zu müssen, habe ich allen Mut zusammengenommen und unter Realbedingungen getestet. Fotos dazu erspare ich den werten Lesern natürlich.
Ihr könnt mir aber glauben, die Zielgenauigkeit des Wasserstrahls ist hoch.

Beim dritten Knopf, dem Frauensymbol, wandert das Ziel etwas nach vorne. Für Männer nicht so gut geeignet.

Danach verschwimmen meine Erinnerungen ein wenig.
Es gab noch einen Knopf, der ein größeres Zielgebiet kreisförmig bearbeitete. Ein weiterer Knopf bewirkte eine Vollwäsche inklusive Fön zum Abschluss.
Mit Stufenschaltern konnten Strahlstärke, Heizleistung und Fön variiert werden.
Der oberste Knopf schliesslich steht für eine Selbstreinigung des Systems.

Nachdem nun alle meine Fragen beantwortet waren, konnte ich mich beruhigt ins Bett legen und hatte fortan keine Angst mehr vor dem Badezimmer. Benutzt habe ich die Knöpfe in der restlichen Zeit jedoch trotzdem nicht mehr.

Montag, 18. Mai 2009

Zwischen Himmel und Holle

In der letzten Zeit komme ich irgendwie nur selten zum Schreiben. Nicht etwa dass ich nichts zum Schreiben hätte, nein ganz im Gegenteil. Aber ich bin abends oft einfach so platt, dass mir schlicht und ergreifend die Lust fehlt, den Rechner einzuschalten.
So werde ich jetzt kurz die Ereignisse der letzen Zeit zusammenfassen:

Die Freude anlässlich der überstandenen Koreareise währte nur kurz. Keine vier Tage später stand fest, dass es sehr bald eine Wiederholung geben würde. Somit aber auch die Gelegenheit, den ausstehenden ausführlichen Test des beheizbaren Klodeckels nachzuholen.
Bereits am Sonntag, dem 10. Mai, sollte es wieder losgehen. Der Gedanke an eine erneute Fernreise inklusive sieben Stunden Zeitverschiebung löste nicht gerade Jubelstürme bei mir aus. Aber wenigstens war der Reisetermin am Sonntag, denn am Samstag stand ja noch was anderes auf dem Plan, der

Hollenlauf!
Im schönen Rothaargebirge läßt es sich gut laufen und so ist es kein Wunder, dass es jede Menge Landschaftsläufe in dieser Gegend gibt.
Seit ein paar Jahren startet nun in Bödefeld der Hollenlauf mit diversen Streckenlängen bis hin zu 101km, allesamt mit ordentlichen Höhenmetern.
101km sind für mich noch zuviel, so dass ich mich für die 67km Strecke entschied, die anspruchsvoll genug sein würde.
Der Start war bereits für morgens um 6:30 Uhr angesetzt und da noch ein leckeres Läuferfrühstück auf dem Programm stand, beschlossen wir schon am Freitag anzureisen. So konnten wir noch einer Übernachtung einigermassen ausgeruht unsere Unterlagen abholen und noch in Ruhe frühstücken.
Wie sich das gehört war in diesem Jahr sogar der Wettergott auf unserer Seite und nach frostigem Beginn wurden die Bedingungen immer besser.
Nach ein paar flachen Metern ging es schnell in Berge, immer munter auf und ab, über den Hausberg und einmal ums Dorf herum.
Danach folgte der mit 350 Höhenmetern und 6km längste Aufstieg der Strecke von dem aus es dann gleich wieder hundert Meter bergab geht. Sozusagen der Anlauf um den höchsten Punkt der Strecke in Angriff zu nehmen, den Kahlen Asten. Den kannte ich bisher nur aus der Wettervorhersage, nun war ich sogar drauf. Ein besonders sehenswerter Berg ist er allerdings zu meiner Enttäuschung nicht gerade. Ich hatte etwas imposanteres erwartet.
Aber egal, ab hier geht es dann bis zum Wendepunkt bei Kilometer 40 nur noch ein paar mal auf und ab, die schlimmsten Berge sind überstanden. Der Rückweg geht dann, gute Krafteinteilung vorausgesetzt erstaunlich schnell vorüber, bleibt einem doch die 14km Schleife vom Beginn des Laufes erspart.
Wir Troisdorfer wollten den Lauf als Vorbereitungslauf für noch längere Sachen verwenden und daher sollte das Tempo nicht schneller als 7 min/km werden. So liefen Gaby, Elke, Martin und ich denn auch den allergrößten Teil der Strecke zusammen und hatten viel Spaß dabei. An jeder Verpflegung wurde ausgiebig gegessen und getrunken sowie mit den allesamt supernetten Helfern geplaudert.
Am Ende sind wir dann gleichzeitig über die Ziellinie geschritten, Hand in Hand.
Gleichzeitig? Nun ja, nicht ganz. In der Ergebnisliste war ich schliesslich der schnellste von uns vieren! Eine ganze Sekunde hatte ich den anderen abgenommen. Welch Genugtuung. Ultalauf und ich war schneller als meine Frau :-))
Insgesamt ist der Hollenlauf eine richtig schöne Veranstaltung und wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dabei.

Und da ich dieses Mal unter zuhilfenahme des Gruppenzwangs auch nicht zu schnell gelaufen war, konnte ich den Lauf richtig geniessen und es ging meinen Beinen auch am nächsten Tag nicht schlecht.
Alles andere wäre auch übel geendet, denn bald schon saß ich im Flieger und war dem

Himmel

ganz nahe.
Und jetzt ist es schon wieder halb zehn und mir fallen die Augen zu. Ich breche hier also ab und werde morgen abend weiterschreiben...

Sonntag, 3. Mai 2009

Der beheizbare Klositz

Unmittelbar nach meinem Texelurlaub, von dem der letzte Beitrag handelte, startete für mich eine knapp zweiwöchige Dienstreise nach Südkorea. Vor lauter Arbeit fehlte mir dort die Muße, auch nur ein paar Minuten am Rechner zu sitzen und was zu schreiben.
Ein paar Dinge sind mir aber aufgefallen, die unbedingt erwähnt werden müssen.
Was ich hiermit nachholen möchte.
1. Energiesparen ist nicht gerade eine koreanische Tugend. Es gibt nachts soviel Leuchtreklame, dass man sich fast eine Sonnenbrille aufsetzen muss

2. Es ist ein Wunder, dass die Beleuchtung überhaupt funktioniert. Denn bei dieser Verkabelung schlagen sicherlich alle europäischen Elektriker- und TÜV-Angestellten-Herzen höher:

3. Mein Hotelklo mit Sitzheizung
Der absolute Hammer war jedoch das Hotelklo. Bei der ersten Benutzung kamen mir spontan Zweifel, ob ich nicht unter Fieberschüben litt, es wurde plötzlich mächtig warm unter mir. Aber nein, mit mir war alles in Ordnung. Und mit dem Klo auch. Ich saß sozusagen auf dem Mercedes der Toiletten. Jede Menge Funktionen hatte das Ding, von denen ich allerdings außer der Sitzheizung keine ausprobieren konnte.
Denn koreanisch kann ich nicht lesen und zum wahllosen Ausprobieren fehlte mir der Mut.


Irgendwie habe ich die Zeit in Korea auf jeden Fall herumbekommen und mich dann wieder auf den Heimflug gemacht.
Seit Donnerstag Abend bin ich nun wieder im Lande und heute schaffe ich es erstmals, länger als bis acht Uhr abends wachzubleiben. Die Zeitverschiebung hat mir diesmal richtig zu schaffen gemacht.
Unglücklicherweise stand jedoch für Freitag Morgen ein Halbmarathon in meiner Heimatstadt Kamen auf dem Programm und den wollten meine Frau und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Mit 1:33:46 habe ich da in Anbetracht des Trainings- und Schlafmangels eine für mich ganz gute Zeit erreicht.
Heute habe ich dann mit 50km noch einen richtig langen und etwas zu schnellen Lauf drangehängt, was auch gleich zu erheblichen Protesten meiner Beinmuskulatur geführt hat. Ich fühle mich wie nach meinen ersten Marathons....

In einem weiteren Anfall geistiger Umnachtung haben wir uns dann gleich noch für den nicht gerade flachen, 67km langen Höllenlauf, äh, Hollenlauf am nächsten Wochenende angemeldet.
Ich weiss gar nicht, woher ich den Optimismus nehme, den Lauf überhaupt zu schaffen, aber es wird schon irgendwie klappen.